Hier erfährt ihr alles über die Wölfe und Bienli sowie über die Pfader und Pfadisli. Wisst ihr nicht was all die Abkürzungen wie AT, QP oder RoHo bedeuten? Dann klickt mal hier und ihr werdet eine Erleuchtung haben.
Wölfe und Bienli
In der ersten Stufe, der Wolfs- und Bienlistufe, sind die jüngsten Mitglieder (7-11 Jahre) unserer Abteilung eingeteilt. Sie erleben an ihren regelmässigen Samstagsübungen gemeinsam Abenteuer, lernen den Wald und die Natur kennen, gewinnen neue Freunde, die nicht mit ihnen zur Schule gehen und erlangen in den Meuten, in denen Mädchen und Buben eingeteilt sind, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen.
Die Aktivitäten
Die Wolfsmeuten treffen sich regelmässig am Samstagnachmittag zu den Übungen. Während dieser Anlässe ist der Wald der häufigste Spielplatz der Wölfe und Bienli. Sie toben sich bei Spielen aus, lassen ihre Geschicklichkeit beim Basteln walten oder haben Freude, wenn sie selbst ein Feuer machen und ihre z'Vieri-Wurst bräteln. Das oberste Motto ist: «Austoben und de Plausch ha». Neben den Samstagsübungen finden auch ab und zu Wochenendanlässe statt. Sie werden frühzeitig ausgeschrieben und die Eltern entsprechend informiert.
Auch Lager gehören zum Wolfsjahr: Da ist das Pfila, das Pfingstlager und das HeLa, das Herbstlager, das eine Woche dauert und in einem Pfadiheim oder einer Ferienhütte stattfindet.
Tradition sind aber auch der Schlitteltag in Bergün, die Papiersammlungen in Wettingen, der Abteilungstag mit den Übertritten und der Bott, an dem sich alle Meuten aus dem Kanton in einem Gruppenwettkampf messen.
Organisation, Aufbau
Die Wölfe und Bienli werden in Gruppen mit 6-10 Kindern eingeteilt: Die Rudel. Zwei bis vier solcher Rudel bilden eine Meute, die dann von zwei Wolfsführern geleitet wird. Die Wolfsstufe wiederum besteht aus allen Meuten. Die Rudel sind nicht gemischt, aber in einer Meute gibt es sowohl Mädchen- wie auch Knaben-Rudel. Die Wölfe selbst haben auch eine «Rangordnung»: Da gibt es den Leitwolf, der Chef eines Rudels ist. Dann kommt der Hilfsleitwolf und die Drei-, die Zwei- und die Einsternwölfe. Die Sterne erhalten die Kinder an den Wolfsprüfungen.
Führerschaft
Die Wolfsführer stammen meistens aus unserer eigenen Abteilung. Sie sind mindestens 17 Jahre alt. Zu zweit leiten sie gewöhnlich eine Wolfsmeute, bringen die Ideen für die Übungen und bereiten alle Anlässe und Lager vor. Daneben gibt es den Stufenleiter, der die gesamte Wolfsstufe leitet. Er vertritt auch die Wölfe und deren Führer an Abteilungshöcks. Auch die Leitung von Lagern und Stufenanlässen gehört in sein Ressort. Er sollte in der Regel älter als 19 Jahre sein.
Information
Für die Samstagsübungen: An den Anschlagkästen
Für Weekends und spezielle Anlässe: Schriftliche Infos
Für Lager: Schriftliche Informationen und Elternabend
Uniform
Zur Wolfsuniform gehört das türkise Hemd, unsere Abteilungskravatte und eventuell der Gurt und der Pfadihut. Die Uniformen gibt es bei unserer Bekleidungsstelle. Wer nicht weiss, wo welches Abzeichen hinkommt, der kann sich
> hier < informieren.
Pfader und Pfadisli
Die zweite Stufe, die Pfadistufe, umfasst die Kinder von 11 bis 16 Jahren. Wöchentlich treffen sie sich am Samstag zu Fähnli- oder Stammübungen. Das Leben in der Gruppe, das Umgehen mit dem Wald und der Natur, die Pfaditechnik (1. Hilfe, Morsen, Knoten und Seile, Kartenkunde etc.), Sport und Bewegung sind die Schwerpunkte im Leben als Pfader. Die Kinder übernehmen selbständig verschiedene Aufgaben und lernen, mit Verantwortung umzugehen und sich in der Gruppe einzuordnen.
Die Aktivitäten
Regelmässig am Samstag treffen sich die Pfadis zu ihren Übungen, entweder in den Fähnlis oder in den Stämmen. Die Übungen passen thematisch in ein Quartalsprogramm und sind bunt gemischt: Geländespiele, Atelierbetrieb, Spiel-Olympiade, Pfaditechnik, Plausch, Geselligkeit. Neben den Übungen finden auch Wochenendanlässe statt. Zum Beispiel Stammweekends als Quartalshöhepunkte, Nachtgeländespiele in der Pfadistufe und anderes mehr. Solche Anlässe werden im QP ausgeschrieben. Wie die Wolfsstufe führen auch die Pfader ein Pfingstlager (PfiLa) durch. Daneben gehört das 14-tägige Sommerlager (SoLa) mit Übernachtung in Gruppenzelten und der Vennerkurs, ein Ausbildungskurs für die älteren Pfadis, fest ins Jahresprogramm.
Weitere Traditionen sind das Jahresbott (kantonaler Gruppenwettkampf), Papiersammlungen, Schlitteltag, Übertritte, Fähnlilauf und vieles mehr.
Organisation, Aufbau
Die kleinste Pfadieinheit ist das Fähnli (6-10 Leute). Es wird vom Venner und dem Jungvenner geleitet. Einige Fähnli zusammen bilden einen Stamm. Die Fähnli sind nicht gemischt, die Stämme hingegen schon. Jeder Stamm wird von 1 bis 3 Stammführern geleitet. Die Pfadistufe umfasst alle Stämme. Die Venner und Jungvenner (14 bis 16-jährig) sind als Leiter der kleinen Gruppen wichtige Leute im Pfadibetrieb. Sie bilden das Bindeglied zwischen Führerschaft und Kindern. Um dieses Amt gut zu beherrschen, werden sie in einem Vennerkurs, der eine Woche dauert, trainiert. Dort eignen sie sich vertiefte Pfaditechnikkenntnisse an und lernen einiges über Führung und Organisation im Pfadibetrieb.
Die Venner führen ab und zu auch reine Gruppenübungen durch. Dort bringen sie selbst die Ideen, organisieren die Übung und leiten sie schliesslich auch selbst.
Führerschaft
Die Pfadiführer kommen fast ausschliesslich aus der eigenen Abteilung. Sie sind mindestens 17 Jahre alt und leiten im allgemeinen zu zweit eine Einheit. Sie werden in kantonalen Leiterkursen und abteilungsintern ausgebildet und betreut. Sie sind für die Aktivitäten des Stammes zuständig, stellen das Quartalsprogramm auf und leiten die Stammübungen. Der Stufenleiter als Chef aller Stämme leitet vor allem Stufenanlässe, das heisst Lager, grosse Anlässe etc. Er vertritt seine Stufe in den Abteilungsgremien.
Information
Für die Samstagsübungen: An den Anschlagkästen oder auf dieser
Homepage
Für Weekends und spezielle Anlässe: Schriftliche Infos
Für Lager: Schriftliche Informationen und Elternabend.
Uniform
Zur Pfadiuniform gehört das khakifarbene Hemd, die blau-rote Abteilungskravatte und eventuell der Pfadigurt und der Pfadihut. Uniformen können bei der Bekleidungsstelle bezogen werden.